Über Bernburg

Bernburg (Saale) ist die Kreisstadt des Salzlandkreises in der Magdeburger Börde in der Mitte Sachsen-Anhalts. Bernburg liegt an der Saale, 45 Kilometer südlich von Magdeburg und 40,2 Kilometer nördlich von Halle. Bernburg ist historisch ein Teil von Anhalt und war Residenz der Nebenlinie Anhalt-Bernburg.

 
Geografie

Geografische Lage

Bernburg liegt an der Saale südlich von Magdeburg und nördlich von Halle. Seine Lage südlich der Gletschervorstöße der letzten Eiszeit (vor etwa 12.000 Jahren) mitten im Schwarzerdegebiet der Magdeburger Börde bietet landwirtschaftlich die besten Voraussetzungen. Im „Gletschergarten“ am Stadtrand finden sich noch heute riesige Gesteinsplatten mit eiszeitlichen Schrammen.

Stadtgliederung

Die Stadt Bernburg setzt sich zusammen aus der Berg- und der Talstadt (Zusammenschluss der beiden Städte am 21. März 1825). Die Talstadt Bernburg wiederum bildet sich aus der Alt- und der Neustadt Bernburg. Hinzu kommen noch weitere Wohngebiete, z. B.

  • Anton-Saefkow-Siedlung (Volksmund: „Zickzackhausen“)
  • Friedenshall (früher: Solvayhall)
  • Schulze-Boysen-Siedlung (früher Junkerssiedlung)

Zu Bernburg gehören die acht Ortsteile:

  • Aderstedt (eingemeindet am 1. Januar 2004)
  • Baalberge (eingemeindet am 1. Januar 2010)
    Kleinwirschleben
  • Biendorf (eingemeindet am 1. Januar 2010)
  • Gröna (eingemeindet 2009)
  • Peißen (eingemeindet am 1. Januar 2010)
  • Poley (eingemeindet am 1. Januar 2010)
    Weddegast
  • Preußlitz (eingemeindet am 1. Januar 2010)
    Leau
    Plömnitz
  • Wohlsdorf (eingemeindet am 1. Januar 2010)
    Crüchern.

Die fünf Stadtteile sind:

  • Dröbel (eingemeindet am 1. Oktober 1926)
  • Neuborna (Baubeginn: Anfang 1933)
  • Roschwitz (eingemeindet am 1. Oktober 1927)
  • Strenzfeld
  • Waldau (eingemeindet am 1. Januar 1871)

Dazu kommen noch:

  • Vorwerk Gnetsch
  • Vorwerk Zepzig (s.a.: Mülldeponie Zepzig)
 
Geschichte
Bernburg ist namengebender Fundort für Siedlungsbelege der Bernburger Kultur, einer Untergruppe der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur.

Der jetzige Stadtteil Waldau wurde im Jahre 806 erstmals als Waladala in der Chronik des Klosters Moissac (heute in der Bibliothèque Nationale de France in Paris) erwähnt. Am 29. Juli 961 wurde Bernburg in einer Schenkungsurkunde des Kaisers Otto I. erstmals erwähnt. Die Talstadt an der Furt durch die Saale bestand aus zwei Teilen: Altstadt und Neustadt. Zuerst wurde die Ansiedlung am rechten Ufer erbaut, doch bald weitete sich die Stadt auch am linken Ufer zwischen den beiden Saalearmen aus. 992 erfolgte die Befestigung der Altstadt durch Kaiser Otto III. Bei Kämpfen zwischen Albrecht dem Bären und Heinrich dem Stolzen im Jahre 1138 wurde die Altstadt zerstört. Die heutige Waldauer Kirche St. Stephani entstammt ebenfalls noch dem 12. Jahrhundert; eine Vorgängerkirche an gleicher Stelle wurde jedoch bereits 964 urkundlich erwähnt.

Der erste Beleg für eine Mühle an der Saale stammt aus dem Jahre 1219. Das Gefälle der Bernburger Saalestufe war für den Mühlenbetrieb gut geeignet. Die erste Saalebrücke wurde 1239 errichtet. Sie wurde bis ins 20. Jahrhundert immer wieder zerstört und erneuert. 1278 erhielten Altstadt und Neustadt durch Bernhard I. von Anhalt-Bernburg das Stadtrecht. 1308 wurde das Bernburger Kloster (heute St. Johannes-Hospital) erstmals erwähnt, 1326 die Bergstadt. Um 1325 war der Legende nach Till Eulenspiegel Turmbläser auf dem Schloss. Wegen der Einfuhr unverzollter Waren auf dem Wasserweg kam es 1426 zum „Heringskrieg“, einem bewaffneten Zollstreit mit der Hansestadt Magdeburg. 1526 erfolgte die Einführung der Reformation in Anhalt-Bernburg als drittem Staat der Welt, nach Kursachsen und Anhalt-Köthen.

1595 zerstörte eine Überschwemmung 160 Häuser der Talstadt. 1603 wurde Bernburg Residenz- und Garnisonsstadt des Fürstentums (ab 1807 Herzogtums) Anhalt-Bernburg. Im Dreißigjährigen Krieg eroberten und plünderten im Jahre 1630 die „Holk’schen Reiter“ die Stadt, eine Pestepidemie forderte in dieser Zeit 1700 Opfer. 1666 wütete eine Feuersbrunst in der Altstadt. Die letzte Pestepidemie suchte Bernburg 1682 heim. 1697 wurde die erste Saale-Schleuse eingeweiht.

1745 wurde in Bernburg die erste Dampfmaschine für den Bergbau konstruiert. 1757 und nochmals von 1807 bis 1813 stand Bernburg unter französischer Besatzung. Tal- und Bergstadt wurden 1825 zur Stadt Bernburg vereinigt. Die Anhalt-Köthen-Bernburger Eisenbahn eröffnete 1846 Köthens dritten Bahnhof und damit Bernburgs erste Bahnverbindung zu den Stationen der Magdeburg-Leipziger Eisenbahn (1840) sowie der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn (1841). Im Schloss wurde 1860 ein Bärenzwinger gebaut, um den ersten 1858 aus Russland eingetroffenen Braunbären zu halten. Der Zwinger wurde 1996 nach tierschutzgerechten Prinzipien erneuert.

1863 endete das Herzogtum Anhalt-Bernburg mit dem Tod des letzten Herzogs Alexander Carl. 1890 wurden die Solvay-Werke eröffnet, wodurch Bernburg für kurze Zeit die größte Stadt in Anhalt war. 1891 wurde die erste Stahlbrücke über die Saale errichtet. 1902 wurde die Stadt Solbad und bekam ein Kurhaus. 1913 wurde der Keßlerturm eingeweiht,[3][4][5] benannt nach seinem Stifter, Kommerzienrat Theodor Keßler (1839-1917), Teilhaber der Bernburger Zinngießerei L. Keßler & Sohn.

1934 wurde die neue Marktbrücke eingeweiht. Von 1935 bis 1945 war Bernburg wieder Garnisonsstadt und beherbergte Teile eines Infanterie-Regiments sowie eine Vielzahl von Ersatz- und Luftwaffen-Einheiten.

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde ab November 1940 in der damaligen Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg (heute Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie) vom NS-Regime die NS-Tötungsanstalt Bernburg eingerichtet und betrieben. Zwischen 1940 und 1943 wurden dort über 14.000 Menschen im Rahmen der Euthanasieprogramme „Aktion T4“ und „Aktion 14f13“ vergast. Die 1989 neu eröffnete Gedenkstätte Bernburg für die Opfer der NS-Euthanasie befindet sich am authentischen Ort, in der früheren Heil- und Pflegeanstalt bzw. dem heutigen Landeskrankenhaus.[6] Stadtansicht 1991

1961 wurde die Hochschule Bernburg, jetzt Teil der Hochschule Anhalt, gegründet.

 
Politik

Gemeinderat

  • CDU: 13 Sitze
  • Die Linke: 9 Sitze
  • SPD: 6 Sitze
  • FDP: 6 Sitze
  • BBG: 3 Sitze
  • Bündnis 90/Die Grünen: 2 Sitze
  • fraktionslos (NPD): ein Sitz

Oberbürgermeister

Oberbürgermeister ist seit 1. März 2008 Henry Schütze (parteilos). Bei der Wahl im November 2007 wurde er von der CDU nominiert.

Wappen

Blasonierung: „In Silber eine rote Burg mit schwarzgefugter Zinnenmauer, offener Rundbogentoröffnung sowie zwei gezinnten Türmen mit golden beknauften blauen Spitzdächern und je drei (2:1) schwarzen Fensteröffnungen, die untere Öffnung rund. In der Toröffnung ein Wappenschild: gespalten, vorn in Silber ein roter Adler am Spalt, hinten von Schwarz und Gold neunmal geteilt, schräg belegt mit einem grünen Rautenkranz. Zwischen den Türmen auf den Mauerzinnen ein rot gefütterter silberner Spangenhelm – die Spangen golden – mit goldener Krone; die Helmdecken rechts rot/silber, links schwarz/golden. Aus der Krone aufsteigend zwei bekleidete übereck von Schwarz und Gold quadrierte, sich kreuzende Menschenarme, in den Händen grüne Pfauenfedern.“

Flagge

Die Flagge der Stadt Bernburg (Saale) zeigt die Farben Schwarz – Gold (Gelb) gestreift mit Stadtwappen.

Verwaltung

Durch die Gemeindegebietsreform in Sachsen-Anhalt wurden die Gemeinden Baalberge, Biendorf, Gröna, Peißen, Poley, Preußlitz und Wohlsdorf in die Stadt Bernburg (Saale) eingemeindet und bilden die Einheitsgemeinde Bernburg (Saale) mit Sitz in der Stadt. Seit dem 1. Juli 2007 ist Bernburg Verwaltungssitz des neu gegründeten Salzlandkreises. Zuvor war die Stadt Sitz des Landkreises Bernburg.

Städtepartnerschaften

  • Anderson, Indiana (USA)
  • Chomutov (Tschechien)
  • Fourmies (Frankreich)
  • Rheine (Nordrhein-Westfalen)
  • Tarnowskie Góry (Polen)
  • Trakai (Litauen)
 
Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Schloss Bernburg mit Burgterrasse, Bärenzwinger und Eulenspiegelturm
  • Altstadt, Carl-Maria-von-Weber-Theater, Flutbrücke, Hasenturm, Kesslerturm, Kurhaus, Märchengarten, Parkeisenbahn, Rathaus Bernburg mit der Bernburger Blumenuhr und das Rathaus Bernburg II, der Stadtpark „Alte Bibel“, Tiergarten, Wasserwerk
  • Gedenkstätte Bernburg für Opfer der NS-Euthanasie in der ehemaligen NS-Tötungsanstalt Bernburg, in der früheren Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg bzw. dem heutigen Landeskrankenhaus für Psychiatrie und Neurologie
  • Denkmal vor der Grundschule Johann Wolfgang von Goethe (zu DDR-Zeiten POS Olga Benario) in der Waisenhausstraße für die einstige Namensgeberin

Kirchen

  • Die Dorfkirche St. Stephani im Stadtteil Waldau (12. Jahrhundert, erste Erwähnung 964) ist die älteste ihrer Art in Sachsen-Anhalt und Teil der Straße der Romanik.
  • „Neue“-Kirche St. Stephani im Stadtteil Waldau (wird auch als „Rote Kirche“ bezeichnet)
  • Dorfkirche St. Stephani im Stadtteil Dröbel
  • Marienkirche, in der Bernburger Altstadt, gotisch, 13. Jahrhundert, mit Büsten aus der Schule des Conrad von Einbeck
  • Nikolaikirche in der Bernburger Neustadt
  • Schlosskirche Bernburg St. Aegidien, auf dem Schlossberg Bernburg, Barock, mit Fürstengruft
  • Neuapostolische Kirche
  • Martinskirche
  • Kirche St. Bonifatius, in der Bergstadt Bernburg, katholisch (Mitte 19. Jahrhundert)
  • St. Gertrud im Stadtteil Gröna
  • Baalberger Dorfkirche St. Nocolai
  • Biendorfer Dorfkirche
  • Leauer Dorfkirche St. Wolfgangs
  • Peißner Dorfkirche St. Wenzels
  • Poleyer Dorfkirche St. Cyriacus
  • Preußlitzer Dorfkirche
  • Wohlsdorfer Dorfkirche

Friedhöfe

  • Erster Friedhof in Bernburg (Saale) ist Friedhof I: „Alte Bibel“, so genannt wegen der Bibelsprüche auf jedem Grabstein. Jetzt Park, Grabtafel an der Mauer und das Grabmal der Familie Keßler mit Standbild
  • Ehrenanlagen auf den Friedhöfen II und III für Zwangsarbeiter verschiedener Nationalitäten, die bei den Solvay-Werken Opfer der Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus wurden
  • Gedenkstätte an der Südmauer des Friedhofs III mit der Asche von 80 bei der T4-Aktion Ermordeten
  • Sowjetischer Ehrenfriedhof am Martinsplatz (zu DDR-Zeiten Platz der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft) für 665 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion, Polen und Frankreich
  • Grab des Kabarettisten Peter Pan auf dem Friedhof III.
  • Israelitischer Friedhof
 
Persönlichkeiten

Ehrenbürger

  • 8. Mai 1833: Prof. August Hartung (* 11. März 1762 in Bernburg, † 30. April 1839), Schulreformer in Berlin zur Zeit König Friedrich Wilhelm III.
  • 26. März 1854: Wilhelm Ernst von Braun (1790–1872), Geheimrat und Kammerpräsident in Bernburg, förderte die wirtschaftliche und verkehrstechnische Entwicklung Bernburgs
  • 13. Juni 1874: Timon Gustav Theodor Walther (1800–1881), Generalsuperintendent und Oberkonsistorialrat in Bernburg
  • 10. April 1890: Otto von Bismarck (1815–1898)
  • 13. Juni 1907: Carl Wessel (1842–1912), Generaldirektor der Deutschen Solvay-Werke AG in Bernburg
  • 1. Juli 1933: Ernst Eilsberger (* 28. Februar 1868, † 26. März 1947), Generaldirektor der Deutschen Solvay-Werke AG in Bernburg
  • 7. April 1937: Hermann Göring (1893–1946)
  • 12. Juni 1938: Ludwig (Lutz) Graf Schwerin von Krosigk (1887-1977)

Alle von 1933 bis 1945 erfolgten Ernennungen von Ehrenbürgern und dergleichen wurden annulliert.(Beschluss der Magistratssitzung der Stadt Bernburg vom 26. März 1946 – Stadtarchiv Bernburg Findbuch 8/II-675)

  • 24. Februar 1950: Johannes R. Becher (1891–1958)
  • 19. Februar 1953: Hermann Henselmann (1905–1995)
  • 5. Februar 1967: Hilde Benjamin (1902–1989)

Söhne und Töchter der Stadt

  • Alexius Friedrich Christian, Herzog von Anhalt-Bernburg
  • Elly Allesch, Schriftstellerin
  • Lykke Aresin, Ärztin und Sexualwissenschaftlerin
  • Hilde Benjamin, Vorsitzende Richterin in einer Reihe von politischen Schauprozessen in den 1950er Jahren und Justizministerin der DDR
  • Hans-Joachim Böhme (Politbüro), SED-Funktionär
  • Johann Philipp August Bunge, Erbauer des Hoftheaters
  • Christian I., Fürst von Anhalt-Bernburg, Statthalter der Oberpfalz
  • Heinrich Friedrich von Diez, Diplomat, Orientalist und Bibliophile
  • Gerhard Dünnhaupt, Bibliograph und Kulturhistoriker
  • Volker Ebersbach (* 1942), Schriftsteller
  • Burkhard von Erlach, Jurist und Hofmarschall
  • Willi Gottschalk, Maler
  • Friedrich Albrecht Carl Gren, Chemiker
  • Heike Hartwig (* 1962), Leichtathletin
  • Salomon Herz (1794–1865), Kaufmann und Begründer der ersten Ölhandelsgesellschaft Deutschlands
  • Isaak Markus Jost (1793-1860), Historiker
  • Otto Knefler (1923–1986), Fußballtrainer und Spieler
  • Uta Mauersberger (* 1952), Schriftstellerin
  • Rolf Milser, Gewichtheber
  • Michael Müller, Politiker
  • Liselotte Rauner, Schriftstellerin
  • Ferdinand Reich, Chemiker und Physiker
  • Hans Reinowski, Politiker
  • Werner Reinowski, Schriftsteller
  • Christoph Rothmann, deutscher Mathematiker und bekannter Astronom des 16. Jahrhunderts
  • Wolfgang Rumpf, Theaterregisseur
  • Hans Bartsch von Sigsfeld, Luftschiffpionier
  • Gotthelf Wilhelm Christoph Starke, evangelischer Theologe und Pädagoge (1762-1830)
  • Herbert Weißbach, Schauspieler
  • Ingo Weißenborn, Fechter
  • Heinz Gartmann, Raketentechniker und Schriftsteller

Personen, die vor Ort gewirkt haben

(chronologisch nach Geburtsdatum geordnet)

  • Christoph Irenäus (um 1522–1595), Theologe, starb in Bernburg 1595
  • Christian II. (1599–1656), regierender Fürst von Anhalt-Bernburg von 1630 bis 1656
  • Wilhelm Ernst Starke (1692-1764), reformierter Theologe, Philologe und Kirchenlieddichter
  • Johann Caspar Häfeli (1754-1811), Superintendent und Oberprediger seit 1805
  • Friedrich Adolf Krummacher (1767–1845), Theologe, Generalsuperintendent in Bernburg 1812–1824
  • Johann Ludwig Carl Zincken (1791–1862), Mineraloge und Bergbaubeamter, in bernburgischem Hofdienst
  • Wilhelm von Kügelgen (1802–1867), frühromantischer Maler und Autor, im bernburgischen Hofdienst
  • Richard Wagner (1813–1883), studierte 1834 Mozart-Opern im Bernburger Hoftheater ein. Auch Albert Lortzing, Niccolò Paganini und Carl Maria von Weber wirkten zeitweilig am gleichen Ort.
  • Johann Ignaz Fuchs (1821–1893), Uhrmacher und Mechaniker, ab 1845 in Bernburg
  • Hermann Hellriegel (1831–1895), Biologe und Agrikulturchemiker in Bernburg 1880–1895
 
Quelle